Berichte
10.07.2017, 15:34 Uhr
Wer ist eigentlich der neue Headcoach JBBL Sascha Bornschein?
Unsere Leistungsjugend U16 hat ein neues Gesicht dazu bekommen: Viele Jahre prägte Jonas Jönke erfolgreich das Düsseldorfer JBBL-Programm, was unsere Young Guns in der vergangenen Saison unter die besten acht Teams Deutschlands führte. Da aber der 33-jährige nun endgültig das 1st Team übernimmt und sich ansonsten auf die Arbeit als sportlicher Leiter konzentrieren will, übergibt er das Zepter an Sascha Bornschein. Wer ist eigentlich der neue Headcoach, der die erfolgreiche Geschichte der ART Giants in der Jugend-Basketball-Bundesliga fortschreiben will?
Saschas Bornscheins Basketball-Heimat ist der Barmer TV in Wuppertal. Hier hat er vor mehr als 10 Jahren die U18 weiblich übernommen und ab dann überaus erfolgreich mit seinen Teams gearbeitet. Zuletzt führte er die Damen in die 2. Bundesliga, was ihm den Titel "Trainer des Jahres" in Wuppertal einbrachte. Überhaupt Titel – der Name Bornschein steht auf einigen Plaketten: 4x Meister, 1x Vizemeister, Aufstieg in die 2. Bundesliga ... das kann sich sehen lassen. Ansonsten weist das Arbeitszeugnis des Wuppertalers diverse Camps aus, national zum Beispiel bei den Telekom Baskets, international in Novi Sad. Und wie steht es mit der aktiven Karriere? Der kleine Sascha machte die ersten Schritte als Mini beim Verein rote Erde Schwelm. Schnell zeichnete sich ab, dass da ein Talent heranwuchs, dasWestdeutscher Meister werden sollte und dessen Weg in die WBV-Auswahl und später in die 1. Regionalliga führen sollte.

Das sagt der neue Headcoach JBBL zu seiner Entscheidung für Düsseldorf: "Der wachsende Standort ART Giants Düsseldorf ist eine der wenigen Vereine, wo Jugendarbeit höchste Priorität genießt und danach erst das Oberhaus aufgebaut wurde und weiterhin wird. Man spürt, wie wichtig dem Verein die Ausbildung der jungen Talente ist. Mit dem, was Düsseldorf den jungen Spielern mit Perspektive bieten kann, ist man im Umkreis konkurrenzlos. Das IDR Programm und die Kooperation mit den Schulen, wie auch die Schulprojekte, sind sehr ansprechend, und daraus werden immer wieder Talente generiert. Auch wenn die Standards schon sehr hoch sind, habe ich schnell mitbekommen, dass alle Verantwortlichen nicht gewillt sind, sich damit zufrieden zu geben. Das Ziel ist, immer professioneller zu werden und das Netzwerk immer größer werden zu lassen. In einer Sportstadt wie Düsseldorf zu arbeiten, macht es nochmal spannender, denn wenn der Verein durch die Stadt gefördert wird, ist sehr viel möglich und lässt ebenfalls eine sehr gute Zukunft prognostizieren. Darüber hinaus findet man bei den ART Giants einen Trainerstab, in dem sehr, sehr viel Kompetenz vorliegt und man an einem Strang zieht. Da macht es Spaß, sich auszutauschen und von einander zu lernen."