1st Team zähmt die bis dahin ungeschlagenen Hertener Löwen und gewinnt mit 87:78.

Sollten Grevenbroich und Herten ungestört die Meisterschaft unter sich ausmachen? So schien es vor diesem Spieltag zumindest, denn beide Teams führten die Tabelle ungeschlagen an. Die ART Giants aber hatten sich vorgenommen, die Spielverderber zu sein. Insbesondere Paulius Kleiza schien etwas gegen weiße Westen zu haben. Der Litauer drehte am vergangenen Samstag mächtig auf und schoss die Hertener Löwen mit phänomenalen Dreiern quasi im Alleingang aus der Halle. Assistiert wurde er dabei von Cooper, der das Spiel des 1st Teams zu einem verdienten Sieg dirigierte. 


Der Spiel­film.

 
Headcoach Jönke konnte beinahe auf seinen ganzen Kader zurückgreifen. Einzig Aufbauspieler Rathjen weilte beruflich in den USA und Youngster Bojang kuriert seine Leistenverletzung aus. So standen als Starting Five Cooper als Point Guard für den Tip-Off bereit, Janoschek und Zvinklys auf den großen Positionen und Kleiza sowie Paskov sollten von außen angreifen. 
Die ersten Minuten gehörten den Gästen. Der Topscorer der Löwen Whelan nahm sich der Sache entschlossen an und legte sogleich Dreier und Lay-ups auf. Das 1st Team dagegen tat sich zunächst schwer, erst knapp zwei Minuten vor Ende des 1. Viertels konnte erstmals die Führung übernommen werden, die Kleiza mit einem Dreier zur 26:22 Viertelstand veredelte. Zu Beginn des zweiten Viertels gönnte Headcoach Jönke Point Guard Cooper eine Pause. Für ihn kam Krvavac auf das Feld. Der Youngster macht seine Sache ordentlich und konnte sich mit zwei Punkten sogleich in die Scoringliste eintragen. Die Düsseldorfer setzten sich nun mit erfolgreichen Plays ab, bei den Löwen gelang kaum mehr etwas. Halbzeitstand 48:37.

Dass die Hertener nicht umsonst bis dahin ungeschlagen waren, zeigte sich m 3. Viertel. Mit großer Moral kämpfte man sich wieder heran. Besonders Porcher Jimenez zeigte, was er drauf hat. Kleiza konterte mit Dreiern von "beyond beyond" . Zu Beginn des 4. Viertels war der Vorsprung auf nur noch 4 Punkte geschmolzen. Tatsächlich konnte Shelukha sogar den Ausgleich erzielen (66:66). Doch dann streute Cooper zwei Dreier ein und stellte einen beruhigenden Abstand her. Doch die Löwen wollten sich nicht abschütteln lassen. Knapp fünf Minuten vor Schluss übernahm man sogar die Führung. Doch Janoschek hatte etwas dagegen: ein Sprungwurf und ein Lay-up drehten das Ergebnis wieder zugunsten Düsseldorfs. Den Rest machten Cooper und Kleiza unter sich aus. 11 Punkte markierten die beiden Scharfschützen in kongenialer Arbeitsweise und sicherten sich den ART Giants den verdienten Sieg. Endstand 87:78. 

Das sagt Headcoach Jönke zum Sieg:


"Ich möchte mich zunächst bei unseren Fans und Supportern bedanken. Es ist wirklich toll zu sehen, dass immer mehr Zuschauer den Weg in unsere Halle finden und vor allem auch immer lauter werden! Der Sieg gegen Herten war für uns von großer Bedeutung. Zum Einen haben wir nun mit einem Sieg in dem nächsten Spiel gegen Grevenbroich die Möglichkeit, den Anschluss an die oberen Tabellenplätze herzustellen und zum anderen haben wir mit den Löwen eins der besten Teams der Liga in die Knie zwingen können."

Fa­zit:


Was Kleiza an diesem Samstag gefrühstückt hat, das möchten wohl alle Baller jeden Tag auf dem Tisch haben. 36 Punkte verbuchte der Litauer gegen die Löwen! Sensationell die Dreier sozusagen vom Parkplatz gegen eine beileibe nicht schläfrige Defense. Top auch die Arbeit von Point Guard Cooper, der sein Team lenken kann, das Tempo bestimmt und auch selbst Verantwortung übernimmt, wenn es nötig ist. Die ART Giants kommen ins Rollen. Schon nächste Woche darf die Truppe, die am Samstag die Fans zuhause begeistert hat, den Grevenbroichern in die Aufstiegssuppe spucken. Wer kommt mit?


Let's go D-Town!