Ein Club, ein Spieltag, Gameday #14. Viele Teams, viele Ergebnisse – 17./18. Februar.

Die Zusammenfassung des Spieltags ohne Anspruch auf Vollständigkeit – sollte Euer Team nicht dabei sein, sprecht Euren Coach an oder schreibt selbst eine Spielzusammenfassung an info@art-giants.de

U16 Regionalliga:

Knappe Niederlage der U16 gegen Wuppertal.


Ohne den kranken Spielmacher Artin Nahreyni trat man gegen die Südwest Baskets Wuppertal an, denen man bereits im Hinspiel nur knapp unterlag. Ein Team mit sehr starken großen Spielern, gegen die man eine große Aufstellung wählte. Dies sollte weitestgehend aufgehen, bevor man in Foulprobleme geriet. Auf Wuppertaler Seite wurden die großen Spieler mit Bedacht eingesetzt, da unter anderem Michel Kremer zuvor noch mit der JBBL der ART Giants unterwegs war. Dies sollte sich wiederum auf gegnerischer Seite bezahlt machen. Die Hausherren starteten gut und vor allem Thamy Will zeigte sich offensiv ungewohnt stark. Mit Zügen zum Korb, aber auch Treffern aus der Distanz und Halbdistanz trieb er die Offense der ART Giants an. Man setzte sich bis zur Halbzeit gut ab und führte 45:31. Leider schaffte man es nicht, die zweite Hälfte genauso zu kontrollieren. Im dritten Spielabschnitt sank die Führung kontinuierlich (58:53). Im letzten Spielabschnitt holten die Gäste kurioserweise nur aufgrund der Teamfouls und der darauf folgenden Freiwürfe auf und drehten das Spiel. 14 Freiwürfe erhielten die Wuppertaler im Schlussabschnitt und verwandelten diese so gut, dass sie das Spiel am Ende mit 71:74 für sich entscheiden konnten. Eine Niederlage, die das Team sehr schmerzt, doch blickt man trotzdem motiviert nach vorne und möchte sich aus dem Formloch, in das man seit dem neuen Jahr gefallen ist, wieder herausarbeiten.

U15 Oberliga:

Niederlage in Sterkrade.


Mit den Oberhausenern hat man so seine Probleme, scheint es. Bereits im Hinspiel unterlag man nur knapp und unglücklich aufgrund einer – so vom Schiedsrichter ausgelegten – illegalen Verteidigung, was dem stärksten Sterkrader Spieler erlaubte, ohne große Gegenwehr den Korb zu attackieren. Dieser sollte in der zweiten Begegnung zwar nicht dabei sein, doch die Gastgeber hatten zwei weitere gefährliche große Spieler in petto. Auf Seiten der ART Giants mussten mit Furkan Avci und Sinan Balkan zwei Leistungsträger aussetzen. Dennoch war man guter Dinge und spielte auch eine gute Partie. Gianvito Azzacconi bestätigte seine steigende Formkurve auch als Starter, sollte aber am Ende leider eine tragische Rolle spielen. Das Spiel blieb nämlich spannend bis in die Schlusssekunden, als die ART Giants mit einem Einwurfspiel das Spiel für sich entscheiden wollten. Das Play war bekannt und die Aufstellung stand, doch Gianvito hatte leider beim Einwurf den Fuß über die Linie gesetzt. Dies sollte aber nicht der einzige Flüchtigkeitsfehler im Spiel sein, denn zuvor versäumte man schon in der Defense, die großen Spieler in entscheidenden Momenten aus der Zone zu halten und war vor allem in der ersten Halbzeit nicht in der Lage, die einfachsten Korbleger zu treffen. Dies erlaubte den Sterkradern im Spiel zu bleiben und rächte sich am Ende des Spiels, welches mit 62:57 verloren ging.

U12 Re­gio­nal­li­ga: 
Letztlich souveräner Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn. 


Die Coaches Divine Dennis und Fred Khouranian konnten aufatmen. Die Grippewelle, die am vergangenen Spieltag die Hälfte der Mannschaft lahmgelegt hatte, war vorübergezogen und so konnte man wieder auf fast die volle Stärke zurückgreifen. Es ging nach Bonn zu den Telekom Baskets, dem Namen nach die Topmannschaft der Liga. Jedoch scheint zur Zeit der Kooperationspartner und Tabellenführer Bonn-Meckenheim das bessere Team zu haben.
Sei's drum, unsere Kids jedenfalls zeigten keinen Respekt vor großen Namen und schienen das Team in rosa auf die leichte Schulter nehmen zu wollen. Die ersten beiden Viertel gingen eher knapp an die ART GIants, die immerhin sieben Tabellenplätze vor den Gastgebern rangieren. Zu viele Lay-ups wurden daneben gelegt, etwas fahrig das Spiel und auch einen Tick zu eigensinnig. Das sollte sich nach der Halbzeitpause ändern. Man besann sich auf seine Stärken: gute Defense und schnelle Fastbreaks. Dem hatten die Baskets nicht mehr viel entgegen zu setzen und so bildete sich bis zum Schluss eine komfortable Führung, die bis zum Schluss Bestand haben sollte: Endstand 46:94. 

U11 Oberliga: 

Crunchtime-Krimi gegen Duisburg.


Die BG in Duisburg-West ist ein unangenehmer Gegner in der Oberliga und erarbeitet sich auch gegen die Topmannschaften gute Ergebnisse. Zwei, drei gute Spieler machen das Spiel und scoren zuverlässig hoch zweistellig. Gerade für einen jüngeren Jahrgang eine knifflige Herausforderung. 
Tatsächlich standen zu Beginn die Zeichen nicht gerade auf Sieg. Duisburg  feuerte aus allen Lagen und hatte das Glück auf seiner Seite – ob Korbleger oder Wurf, so gut wie jede Aktion führte zum Erfolg. Bei unseren Kids dagegen war eine gewisse Nervosität zu spüren: zu viel ging daneben. So sah man sich nach wenigen Minute schon einem zweistelligen Rückstand entgegen, was Stefan Freier, der den beruflich verhinderten Coach Dirk Kaiser vertrat, zu einer Auszeit zwang. In der Ansprache drehte es sich in erster Linie um die Defense-Arbeit, so leicht sollte man es den Duisburger Spielern nicht machen. 

Bravourös, wie sich das junge Team dann am eigenen Schopf aus dem Rückstand zog. Mit gut kalkulierter Defense und mehr Geduld bei den eigenen Plays zum gegnerischen Korb erarbeitete man sich zur Halbzeit nicht nur ein Comeback, sondern sogar einen knappen Vorsprung. 

Durchatmen, zweite Halbzeit. Die schien beinahe ein Spiegelbild der ersten zu werden. Die Duisburger Kids kamen besser aus der Pause und bauten wiederum einen Vorsprung auf. Besonders ihr Center konnte Masse mit Klasse vereinen. Obwohl immer wieder gut von Antonia verteidigt, schaffte er es unter dem Korb, auch noch die Unmöglichen zu verwandeln. Aber diesmal hielten unsere Kids von Anfang an dagegen. Nie wurde der Vorsprung hoffnungslos, tatsächlich war das Team immer dran. Zum Ende des Spiels versuchte man es mit aggressiver Defense über das ganze Feld um Turn-Over zu erzwingen und die Gastgeber an die Freiwurf-Linie zu bringen. Sehr lobenswert die Defense-Arbeit von Tobias, der den Center physisch forderte und zu Ballverlusten zwang. Klasse der Dreier von Leon. Aber die Sekunden verrannen und die Duisburger konnten ihren Sieg über die Zeit retten. So blieb es bei der knappen Niederlage in einem spannenden Spiel, Endstand 78:74.

 

So nervenaufreibend wird es am kommenden Samstag, 25. Februar, beim zweiten Heimspiel des neuen Jahres gegen den Weseler TV hoffentlich nicht werden. (Tip-Off 14.00 Uhr große Comenius-Halle)