Giganten bejubeln deutlichen Sieg gegen Stahnsdorf (82:66)

Foto: Norbert Schulz

Für die ProB-Basketballer der ART Giants Düsseldorf hat es am 19. Spieltag erneut Grund zum Jubeln gegeben. Gegen die TKS 49ers aus Stahnsdorf setzten sich die Rheinländer deutlich mit 82:66 durch und machten einen großen Schritt in Richtung Playoffs.


Zunächst fand die Mannschaft von ART Giants-Trainer Kevin Magdowski aber nur mühselig in die Begegnung. Offensiv wollte in den Anfangsminuten nur wenig zusammengehen und schnell lag man in der heimischen Comenius-Halle zurück (1:7). Bezeichnend für die schwache Anfangsphase war auch ein Dreierversuch vom sonst starken Scharfschützen Andrius Mikutis, der weit am Ring vorbei flog. Stahnsdorf schien die weite Anreise gut verkraftet zu haben und überspielte die Düsseldorfer Defensive gekonnt mit schnellem Passspiel. Es dauerte bis zum Ende des ersten Viertels, ehe die Giganten richtig ins Spiel fanden (18:18).


Früh in der Partie schickte Magdowski den jungen Patrick Liebert ins Rennen, der für den verletzten Backup-Point Guard Hasan Demirbas nun häufiger an der Seite von Dennis Mavin in die Bresche springen musste. Gemeinsam mit dem 18-jährigen Aufbauspieler waren die Giganten nun gefordert, den Kampf vor allem unter den Körben anzunehmen. Und das taten sie: Mit Shawn Gulley und Lennart Boner gewannen die Hausherren offensiv an Sicherheit und legten einen 10:0-Lauf aufs Parkett. So konnte das Magdowski-Team eine knappe 32:28-Führung mit in die Halbzeitpause nehmen.


Nach dem Seitenwechsel setzte sich das körperbetonte Spiel der beiden Playoff-Aspiranten weiter fort. Mit Dennis Mavin schaltete sich nun auch der Denker und Lenker im Offensivspiel der ART Giants ein und sorgte dafür, dass man sich erstmals etwas absetzen konnte (42:33). Distanzwürfe durch Mavin und Mikutis stellten sich im dritten Viertel als gutes Mittel gegen die Verteidigung der 49ers heraus. Aber auch innerhalb der Zone ließen die Düsseldorfer nicht nach: US-Amerikaner Quadre Lollis Jr. wuchs in der zweiten Halbzeit über sich hinaus und sorgte für Jubel bei seinen Teamkollegen auf der Ersatzbank. Egal aus welcher Lage er abschloss, der 26-Jährige war für die Gäste im dritten Viertel nicht zu stoppen (62:46).


Im Schlussviertel setzten die TKS 49ers nochmal alles auf eine Karte und versuchten durch ihr schnelles Spiel den Rückstand zu verkürzen – doch viel ging bei den Brandenburgern an diesem Abend nicht zusammen. Derweil hielten die Hausherren das Tempo weiter hoch. Mavin (18 Punkte) und der ebenfalls stark aufspielende Max Fouhy (12 Punkte) schafften sechs Minuten vor Spielende erneut per Dreier ein gutes Polster für die Giganten (71:52). Von da an schien Stahnsdorf die Partie aufgegeben zu haben und der Tabellenneunte leistete nur noch wenig Gegenwehr. So nutzte Magdowski die Schlussminuten, um seiner gesamten jungen Garde um Liebert, Finn Pook, Din Pobric und Aimé Olma gemeinsam auf dem Feld etwas Spielzeit zu schenken. Zur Freude der Gastgeber konnte Pobric im letzten Angriff auch noch seine ersten Punkte in der ProB verbuchen (82:66).


Headcoach Kevin Magdowski: „Mit Blick auf die Ergebnisse unserer Konkurrenten im Playoff-Kampf war das ein enorm wichtiger Sieg für uns. Wir haben in den ersten Minuten gar nicht viel falsch gemacht, nur selbst nicht den Ball im gegnerischen Korb untergebracht. Kämpferisch war das insgesamt eine super Leistung meiner Mannschaft, wir waren vor allem defensiv sehr stabil und haben viel Druck gemacht. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann zwischendrin gute Läufe und konnten Stahnsdorf letztlich kontrollieren.“


Punkte ART Giants: Liebert (2), Mavin (18), Lollis (10), Boner (11), Mikutis (8), Olma, Pook (1), Gebhardt (5), Pobric (2), Gulley (9), Uzoma (4) und Fouhy (12)