Giganten vor wichtigem Kellerduell gegen Oldenburg

Foto: Norbert Schulz

Für die Schützlinge der ART Giants Düsseldorf geht es nach der Niederlage in Münster in die entscheidende Phase der Saison. Am kommenden Samstag (01. Februar, 19:00 Uhr) empfangen die Rheinländer mit den Baskets Juniors Oldenburg einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.


„Wir müssen physisch bereit sein und körperlich auf dem höchsten Niveau agieren. Oldenburg wird mit Allem anreisen, was sie haben“, blickt ART Giants-Headcoach Kevin Magdowski auf das kommende Heimspiel. Zu den Waffen des kommenden Gegners zählen vor allem viele große Talente, die bereits reihenweise Luft in der Erstliga-Mannschaft der Baskets sammeln. Allen voran stellen die Niedersachsen mit Robert Drijencic den derzeit zweitbesten Werfer der ProB-Nord. Durchschnittlich legt der 23-jährige Guard 19,7 Punkte und 2,5 Assists pro Partie auf. „Schon seit einigen Wochen legt Oldenburg immer wieder einen starken Kader auf. Da sind oft einige Jungs dabei, die immer wieder beim BBL-Team dabei sind“, so Magdowski. Nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen zogen die Baskets Juniors nach dem Jahreswechsel in der Tabelle an den ART Giants vorbei und belegen nun mit 14 Punkten den neunten Platz.


Den angeschlagenen Aufsteiger aus Düsseldorf erwartet im kommenden Kellerduell demnach ein Ritt auf der Rasierklinge. Für Trainer Magdowski ist die Devise aber klar: „Wir müssen akzeptieren, dass wir tabellarisch mit dem Rücken zur Wand stehen und den Kampf annehmen.“ Im Gegensatz zu vielen anderen Teams in der Liga geht es für die Rheinländer nicht etwa um eine bestimmte Platzierung innerhalb der Playoffs, sondern schlichtweg um den Erhalt der Liga. Noch ist der Einzug in die Playoffs für die Giganten rechnerisch möglich, doch abgesehen davon zählt für Headcoach Magdowski einzig und allein der Kampf ums Überleben in der ProB - ganz egal wie: „Es geht für uns nur darum den Verein in der Liga zu halten. Dafür müssen wir körperlich und kämpferisch alles aufs Feld bringen und das wollen wir auch gegen Oldenburg tun“, so der 42-Jährige.