NBBL: U19-Giganten unterliegen Paderborn nach doppelter Overtime

Nach dreiwöchiger Pause war am vergangenen Wochenende wieder ein NBBL-Spiel für die jungen Giganten angesetzt - und diese Partie hatte es in sich.


Die Uni Baskets Paderborn hatten den Düsseldorfern die bis dato erste und einzige Saisonniederlage zugefügt. Im direkten Duell gegen den Spitzenreiter ging es somit um die Tabellenführung. Gewürzt wurde das Ganze ebenso durch die Tatsache, dass die zwei besten Teams der Gruppe Nordwest ihre Siege jeweils in die anschließende Zwischenrunde mitnehmen. Mit Patrick Liebert und Jonathan Broer kamen zwei immens wichtige Spieler zurück in den Kader. Im ersten Viertel fanden die ART Giants erst keinen Rhythmus, punkteten nur zweimal aus dem Feld und liefen fortan einem 15-Punkte-Rückstand hinterher (22:10).


Einzig Julian Fröhlich vermochte Energie in diese Partie zu stecken. Ansonsten bewegte man den Ball im Offensivspiel nur wenig. In der Verteidigung hatten die Düsseldorfer zudem große Probleme, das Pick and Roll-Spiel der Paderborner in den Griff zu bekommen. Mit einer 53:38-Führung für Paderborn ging es in die Halbzeitpause.


Mit drei schnellen Treffern nach dem Seitenwechsel konnten sich die Uni Baskets dann noch weiter absetzen. Zur Mitte des dritten Viertels wachten die Rheinländer dann, angeführt von Jonathan Broer, Noah Wierig und Patrick Liebert, auf und spielten sich Stück für Stück wieder heran (71:62). Im letzten Viertel wurde es dann noch mal spannend, obwohl die Paderborner sich gefangen hatten und zunehmend Lösungen gegen die Düsseldorfer Defensive gefunden hatten. Doch in der letzten Minute gelang den ART Giants der Ausgleich und erzwangen die Verlängerung.


In dieser ging es dann Hin und Her. Lennard Schild musste leicht verletzt von Feld und auch Jonathan Broer kassierte sein fünftes Foul. Mit einem wahnsinnigen Dreier durch Patrick Liebert ging es dann sogar noch in die zweite Verlängerung. In dieser setzte sich Paderborn endgültig durch und macht dadurch einen riesigen Schritt in Richtung NBBL-Zwischenrunde. 


Headcoach Majdi Shaladi: „Wir haben ganz klar das vermissen lassen, was uns auszeichnen soll: Ball Movement und Intensität. Wir müssen uns darauf besinnen in Entscheidungen zu denken und alles gemeinsam zu lösen. Dann ist das Ganze deutlich stärker als die Summe seiner Teile.“