U14 absolviert Trainingslager in Dänemark

Wäh­rend der Co­ro­na-Zeit plan­te un­ser U14-Coach Lars von Saldern ein Trai­nings­la­ger für An­fang Au­gust mit sei­ner Mann­schaft in Dä­ne­mark. Zu­nächst muss­ten die El­tern ge­fragt wer­den, ob das über­haupt mög­lich ist und wenn ja, un­ter wel­chen Rah­men­be­din­gun­gen?


Man ei­nig­te sich schnell auf ein ei­ge­nes Haus als Un­ter­brin­gungs­mög­lich­keit oh­ne Kon­takt zu an­de­ren. Im An­schluss gab es auch aus Dä­ne­mark das "Ok" und die In­for­ma­ti­on, dass es ak­tu­ell kei­ner­lei ak­ti­ve Co­ro­na-In­fek­tio­nen in der Re­gi­on gibt. Nun galt es den Trans­port zu klä­ren und hier hat sich Coach Lars auch noch als Bus­fah­rer her­vor­ge­tan um mit der Un­ter­stüt­zung ei­nes Va­ters, der ei­nen zwei­ten Wa­gen fuhr, al­le Spie­ler si­cher nach Dä­ne­mark zu brin­gen. Nach 9 Stun­den Fahrt mit ei­ner kur­zen (un­frei­wil­li­gen) Sight­see­ing-Tour durch die Han­se­stadt Ham­burg kam das Team end­lich an dem Haus an und un­ter lau­tem Ge­joh­le wur­den die Zim­mer be­zo­gen.


Es blieb kaum Zeit zum Aus­ru­hen, denn um 18:00 Uhr ging es gleich zum ers­ten Trai­ning. Nach der Be­grü­ßung am Mo­ni­tor war­te­te die ers­te ge­lun­ge­ne Über­ra­schung: ei­ne rie­si­ge Mehr­zweck­hal­le stand in der kom­plet­ten Wo­che ex­klu­siv für die Mann­schaft zur Ver­fü­gung – op­ti­ma­le Trai­nings­be­din­gun­gen. Auch die Tat­sa­che, dass der Ver­an­stal­ter der Mann­schaft in un­mit­tel­ba­rer Hal­len­nä­he ex­klu­siv ei­nen ei­ge­nen Es­sens­raum und ei­ne ei­ge­ne Um­klei­de­ka­bi­ne in­klu­si­ve Du­schen zur Ver­fü­gung ge­stellt hat­te, nahm der Mann­schaft schnell al­le Sor­gen be­züg­lich zu vie­ler Kon­tak­te. Auch stan­den an je­der Ecke Des­in­fek­ti­ons­spen­der, die ein­fach zu nut­zen wa­ren. Hier gilt un­ser be­son­de­rer Dank an As­gar, dem Ver­ant­wort­li­chen für die Lo­ca­ti­on Klos­ter­hal­len und sei­nem ge­sam­ten Team.


Sport­lich hat sich Coach Lars von Saldern nach Ab­schluss des Trai­nings­la­gers ex­trem zu­frie­den mit der Ent­wick­lung sei­ner Spie­ler, so­wohl in­di­vi­du­ell als auch mann­schaft­lich ge­zeigt. Die bei­den Trai­nings­zei­ten am Tag ha­ben die Rah­men­be­din­gun­gen ge­schaf­fen, ge­nü­gend Zeit für die Ba­sics/Skills wie Ball­hand­ling, Ko­or­di­na­ti­on und Shoo­ting in das Trai­ning ein­zu­bau­en, als auch in der zwei­ten Trai­nings­ein­heit in ver­schie­de­nen Spiel­for­men die Spiel­idee des Trai­ners zu ver­mit­teln und wei­ter zu ver­tie­fen. Zu­sätz­lich ist auch Frei­raum für das men­ta­le Trai­ning ge­blie­ben, das für den Coach ein wich­ti­ger Be­stand­teil ist, ei­ne er­folg­rei­che Bas­ket­ball-Mann­schaft auf­zu­bau­en.


Der viel­leicht grö­ß­te Er­folg des Trai­nings­la­gers war die Grup­pen­dy­na­mik in­ner­halb der Mann­schaft. Die kom­plet­te Wo­che auf engs­tem Raum hat ein Zu­sam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl ge­ne­riert, das vor­her nicht zu er­war­ten war. Auch die zwei neu­en Spie­ler des Ka­ders wur­den pro­blem­los in­te­griert und nach ei­ner Wo­che war kein Un­ter­schied im Ver­hal­ten zu den al­ten Ha­sen zu er­ken­nen. Die Tat­sa­che, dass es ne­ben dem Trai­ning auch noch Ak­ti­vi­tä­ten wie der Be­such ei­nes Gru­sel­schlos­ses oder dem un­glaub­li­chen Strand auf der In­sel Ro­mo gab ha­ben ge­hol­fen, auch den Spaß nicht zu kurz kom­men zu las­sen. Mit Ab­schluss des Trai­nings­la­gers setz­te trotz Vor­freu­de auf zu Hau­se bei vie­len Spie­lern auch ein ge­wis­ser Blues ein, dass es nun zu En­de war.


Zum Ab­schluss die­ses Ar­ti­kels möch­te ich mich ex­pli­zit bei al­len El­tern der Spie­ler be­dan­ken, oh­ne de­ren gro­ß­ar­ti­ge Un­ter­stüt­zung ein sol­ches Camp nie­mals mög­lich wä­re.
Far­vel hei­ßt auf Dä­nisch „Auf wie­der­se­hen“, hof­fent­lich bald…


Text: Sascha Marzini